Von Alexandra Bury
25. September 2018, 15:20 Uhr

„Von de Waterkant“ feiert 25. Geburtstag:

Herbstkonzert in Neumünster

Die Gesangsgruppe habe „einen ausgezeichneten Ruf in der Musikszene“ der Stadt, lobt die zweite stellvertretende Stadtpräsidentin.

Neumünster | Sie ist seit 25 Jahren in Neumünster ein Garant für maritime Stimmung: die Gesangsgruppe „Von de Waterkant“. Jetzt feierten rund 200 Besucher im Theater der Stadthalle das Jubiläum des Chors mit einem großen Herbstkonzert.

„Was 1993 mit wenigen Sängern und einem Akkordeon begonnen hat, ist beständig gewachsen. Leider gibt es nicht mehr genügend Akkordeonspieler, um den Chor zu begleiten, daher läuft nun Musik von CD“, beschrieb die Moderatorin Birgit Prasse die Entwic klung. 20 männliche Sänger hat „Von de Waterkant“ im Moment, denn im Laufe der Zeit wollten sich immer weniger Frauen dem Shanty-Chor anschließen. Im Jahr 2000 hat „Kapitän“ Franz Strompen als Chorleiter den Dirigierstab übernommen, und der Chor wurde drei Jahre später ein Verein. „Der Chor besitzt einen ausgezeichneten Ruf in der Musikszene Neumünsters“, betonte die zweite stellvertretende Stadtpräsidentin Wiebke Diehlmann.

Bewiesen wurde das wieder einmal mit der guten Stimmung im Publikum, das gerne beim Friesenlied einstimmte und besonders beim Freddy-Quinn-Medley kräftig mitgesang. Schmuck sahen die Sänger in ihrer blau-weißen Fischer-Kleidung aus, und vom Schunkeln auf der liebevoll dekorierten Bühne ließ sich auch das Publikum gerne anstecken. Neben gesungenen Liebeserklärungen an den Norden wie „Liebst du auch den rauen Wind?“ oder „Hoch im Norden“ gab es auch einige besondere Gäste. So gab die Turnjugend des SV Tungendorf kleine Einlagen und Inge Rohwer alias Trina Rüüsch gab sehr zur Freude des Publikums ein paar plattdeutsche Döntjes zum Besten.

Die Besucherinnen Lena May und Charlotte Richter waren ganz begeistert vom Konzert der Jungs „Von de Waterkant“. „Ich höre so gerne die Lieder von Freddy Quinn, da kommen Erinnerungen auf und ich schunkel gerne mit“, meinte Lena May. Charlotte Richter ergänzte zustimmend: „Mir gefällt außerdem, dass die Lieder auf Deutsch sind.“ „Neumünster würde etwas fehlen, wenn es den Chor nicht gäbe“, waren sich beide einig.

 

„Von de Waterkant“ : Maritimes Liedgut mit vielen Überraschungen

vom 20. September 2017 Aus der Redaktion des Holsteinischen Couriers

Das Herbstkonzert der Gesangsgruppe „Von de Waterkant“ lockte 350 Zuschauer ins Theater.

 von Klaus Merz erstellt am 20.Sep.2017 | 08:00 Uhr

 Neumünster | Das Herbstkonzert der Gesangsgruppe „Von de Waterkant“ hielt am Sonntag viele Neuerungen und Überraschungen parat. 350 Freunde maritimer Musik waren in das Theater in der Stadthalle gekommen.

Kapitän Franz Strompen und seine 16 Sänger präsentierten im ersten Block Lieder der Interpreten Hans Albers und Freddy Quinn, darunter „Nimm mich mit Kapitän…“ und „Junge komm’ bald wieder“. Sofort war Stimmung in der Halle – zunächst mit rhythmischem Klatschen und noch zögerlichem Mitgesang. Danach war „Trina Rüüsch“ (Inge Rohwer) mit ihren plattdeutschen Töntjes an der Reihe.

Mit dem „Rum aus Jamaika“ kam Chorleiter Franz Strompen selbst zum Solo – so wie insgesamt elf seiner Sänger. In einem zweiten Block begann der Chor mit dem Lied „Dat du min Leevsten büst“, um anschließend mit einer Liebeserklärung an den rauen Wind hoch im Norden zu flirten.

Nach der Pause gab es eine weitere Überraschung: Die 8 bis 13 Jahre alten „Geigenkids“ waren zu Gast und setzten einen gelungenen Alternativpunkt zu den maritimen Sängern.

Mit dem „Hamburger Veermaster“ und dem „Hamburger Fährjung“ kehrte der Chor an die Reeperbahn zurück, ebenso wie mit „Rolling Home“ und „La Paloma“ zu Hans Albers und Freddy Quinn. Dazwischen legte ihr Musik-Schiff mit dem Titel „Yesterday“ aber noch kurz bei den Beatles an.

Mit lang anhaltendem Beifall verabschiedete die vorwiegend ältere Generation im Theater Chor, Solisten und Gäste des Herbstkonzertes 2017.

Moderatorin Birgit Prasse versprach auch für das kommenden Jahr weitere Überraschungen mit der Gesangsgruppe.

 

Holsteinischer Courier 18. Juli 2016 

 

Boostedt feierte sein Dorffest

Mehr als 2000 Besucher amüsierten sich rund um den Hof Lübbe / Ausgelassene Stimmung bis in die Nacht

 „Lass uns feiern, dass es kracht – bis der neue Tag erwacht“: Diese Zeilen aus dem Lied, das der extra zu diesen Anlass ins Leben gerufene „Chor der Vereine“ am Sonnabendnachmittag vortrug, stand als ungeschriebenes Motto über dem Dorffest in Boostedt, bei dem sich in den vergangenen drei Tagen mehr als 2000 Besucher rund um den Hof Lübbe bestens amüsierten.                                                                                          

Am Sonntagmorgen vertrieben die Gummistiefel-Rocker „Die Melker“ und der Shanty-Chor „Von de Waterkant“ den Besuchern beim fröhlichen Frühschoppen ruckzuck die Müdigkeit aus den Gliedern. Ebenfalls reges Treiben herrschte auf dem Kinderflohmarkt, am dem sich 20 kleine Anbieter mit ihren „Schätzen“ beteiligten.

Zufrieden mit dem Verlauf des Festes zeigte sich denn auch Harald Köster, der als Vorsitzender des Dorffestausschusses gemeinsam mit etlichen Helfern die Organisation übernommen hatte. „Wir freuen uns, dass das Fest so gut angenommen wurde. Alle hatten ihren Spaß, und es gab keinerlei Zwischenfälle“, sagte er. Ein besonders Lob sprach Köster zudem den Mitarbeitern des Bauhofes aus. „Das Team hat einmalig gearbeitet. Von der Planung über den Aufbau bis hin zum nächtlichen Bereitschaftsdienst lief alles wie am Schnürchen“, erklärte er.

voi